Rahmenbedingungen
1. Lage
Im Ortskern des schönen Klosterortes Walkenried liegt unsere Kindertagespflege-Stelle.
Anschrift: Schloßstraße 8, 37445 Walkenried
2. Ausstattung der Tagespflege
Die Räumlichkeiten umfassen 120 m2 und sind aufgeteilt in
- Eingangsbereich mit Garderobe
- großes Spielzimmer
- Schlafzimmer
- Küche
- Mal – und Bastelbereich / Essbereich
- kleines Spielzimmer („Tobe-Raum“)
- Büro
3. Betreuungszeiten
Die Rahmenbetreuungszeiten sind
Montag - Freitag
7 Uhr – 16.30 Uhr
(individuelle Betreuungszeiten sind nach Absprache möglich)
4. Betreuungsanzahl und Alter
Wir bieten Betreuung für 5 (gleichzeitig anwesende) Kinder im Alter von 0 – 12 Jahren
5. Urlaubs- und Krankheitszeiten
Durch die Zusammenarbeit ist es uns möglich, Schließzeiten zu vermeiden.
Wir stimmen unsere Urlaubsplanung aufeinander ab, so dass
eine Betreuung lückenlos gewährleistet ist.
Unsere pädagogischen Ziele :
Wir leben in einer schnelllebigen Zeit:
Termindruck, Leistungsdruck, Zeitdruck.
Unsere Kinder können in diesen Zeiten immer erschwerter lernen, sich geduldig und ausdauernd einer Sache zu widmen.
Vermehrt lernen Kleinkinder bereits früh, dass Dinge per Knopfdruck Funktionen ausführen. Spielzeuge erzeugen Geräusche, blinken bunt und sollen die Reize des Kindes ansprechen.
1. Eine angemessene Umgebung schaffen
Wir drehen in unserem Kita-Alltag die Zeit für die Kinder langsamer,
indem wir eine Umgebung schaffen, in der das Kind nicht von Reizen überflutet wird,
sondern sich auf seine natürlichen Ressourcen berufen kann.
Batterien brauchen wir hierfür nicht J
Wir legen Wert auf Spielzeug aus natürlichen Materialien
2. Die Welt begreifen- mit allen Sinnen
Sich ausgiebig mit den eigenen Sinnen befassen:
Riechen – Fühlen – Schmecken – Lauschen
Das schult die Sinne und lässt uns ein Gefühl für die Gegenstände, Formen, Materialien, Oberflächen, Beschaffenheit - aber auch für unser eigenes Körperbewusstsein entwickeln.
Die Welt mit allen Sinnen begreifen
3. Anleiten zur Selbstständigkeit
In Anlehnung an das Montessori-Konzept, legen wir Wert darauf, Kinder zur Selbstständigkeit zu erziehen.
Unsere Hauptaufgabe sehen wir darin, dem Kind eine Umgebung zu bereiten, die auf seine Bedürfnisse und die Neugier ausgerichtet ist.
Sensible Phasen des Kindes zu erkennen, um die Möglichkeit zu nutzen, jeden individuell bei seinen Lernprozessen zu begleiten und zu unterstützen.
Motto: „Hilf mir, es selbst zu tun.“
4. Wertschätzung
Gegenseitiger Respekt und Wertschätzung sind uns wichtig.
Das betrifft auch die Spielmaterialien:
Jeder Gegenstand hat seinen Wert und diesen gilt es zu schätzen zu lernen:
Ein Spiel kann nur dann beim nächsten Mal genauso viel Spaß bieten
Wir bieten eine Struktur, in der alles seinen Platz hat.
Ordnung halten ist somit ein Kinderspiel
5. Struktur
Strukturen und Rituale bieten Sicherheit für Groß und Klein.
Ein strukturierter Tagesablauf gibt dem Alltag in der Kita einen Rahmen, in dem sich das Kind sicher bewegt und gut auskennt.
Rituale geben Sicherheit
6. Erziehung zur Sauberkeit und Hygiene
Die Kinder lernen durch feste Rituale, sich gegenseitig zur Hygiene anzuleiten
Wichtig hierbei ist das Händewaschen vor und nach dem Essen, nach dem Basteln und Malen sowie nach dem Aufenthalt draußen.
Des Weiteren putzen wir nach dem Frühstück und nach dem Abendbrot unsere Zähne.
Die „Windelkinder“ werden immer nach Bedarf gewickelt, sowie auch nach jedem Schläfchen.
7. Ernährung
Alle Mahlzeiten werden frisch zubereitet.
So kann bestmöglich auf jeweilige Unverträglichkeiten oder Allergien geachtet werden.
Ernährung ist nicht nur Nahrungsaufnahme zur Befriedigung der Grundbedürfnisse.
Hierbei gilt es auch zu probieren, experimentieren, schmecken, fühlen und verstehen.
Wie sieht das Rohprodukt aus, „wie schmeckt das Gemüse roh?“ und „wie wird es gekocht?“ und besonders: „Wie schmeckt es dann?“.
Ausgewogene Ernährung ist gerade im Wachstum sehr wichtig, deshalb ist es wichtig abwechslungsreich und ausgewogen zu kochen.
Alle Mahlzeiten werden gemeinsam am Tisch eingenommen
gegessen werden muss allerdings nur was einem schmeckt.
8. Musikalische Früherziehung
Körperbewusstsein im ganzheitlichen Sinne und das Hörvermögen entwickeln
sich unter anderem indem Kinder sich nach Klängen und in Verbindung mit Musik bewegen.
Förderlich ist es, wenn sie sich zu Liedern bewegen, sich auf Tempo,
Klang und Rhythmus einstellen und selbst Bewegungs‐ und Tanzabläufe erfinden.
9. Kreativitätserziehung
Basteln:
Kreative Entfaltung beim Schneiden, Kleben, Malen und Werken gehören zum Tagesprogramm.
Hierbei gilt es neben den angebotenen Vorgaben auch sich kreativ frei entfalten zu können.
Wir basteln auch Jahreszeiten‐ und Feiertagsabhängig, jedoch auch alles was den Kindern selbst einfällt und wo Interesse besteht.
Phantasiereisen (ab 2 Jahre):
Mit geschlossenen Augen, liegend einer Phantasiereise lauschen und sich in Gedanken die Bilder hierzu auszudenken macht nicht nur Spaß und entspannt, es fördert auch die Phantasie und lässt jedes Kind seine eigene Geschichte erleben.
10. Rituale
Rituale geben den Kindern Sicherheit.
Etwas immer wiederkehrendes, dass den Rahmen für den Tag setzt.
Hierzu gehören zum Beispiel Tischsprüche vor dem Essen, Begrüßungs‐und Verabschiedungsrituale oder das gemeinsame Singen.
Rituale helfen dem Kind sich in seinem Alltag zurechtzufinden und einen Überblick zu haben, was als nächstes passiert, sie stärken das „Wir‐Gefühl“ ‐ ein wichtiger Teil der Gruppe zu sein.
Aus diesen Gründen legen wir viel Wert auf Rituale, die uns durch den Alltag begleiten.
11. Naturwissenschaftliches Verständnis
Kinder nehmen den Rhythmus der Naturgesetze täglich wahr.
Sie erleben den Wechsel der Jahreszeiten, von Tag und Nacht, von Sonne und Regen, Wind und Wetter, von den schillernden Farben des Regenbogens bis hin zur Gravitation der Erde, wenn ihr Spielzeug zu Boden fällt.
Sie schätzen und messen ihre Umgebung mit den Begriffen "groß" und "klein", "viel" und "wenig" oder "voll" und "leer" und sie zählen die Tage bis zu einem Fest.
Bei der Auseinandersetzung mit Mathematik, Naturwissenschaften und Technik ist es nicht das Ziel, spezifische Fertigkeiten zu erlernen, sondern es soll die Erfahrung gemacht werden, dass durch Beobachten, Vergleichen und Messen Aufgaben gelöst und gesetzte Ziele erreicht werden können.
Zusammenarbeit mit den Eltern
Das Vertrauen und die Zusammenarbeit zwischen den Eltern und der Tagesmutter sind von größter Bedeutung.
Das erste Kennenlernen sollte idealerweise mit beiden Elternteilen und dem Kind zusammen stattfinden.
So können beide Seiten sich besser kennen lernen, Fragen stellen, ihre Ängste äußern, aber auch die Räumlichkeiten und die Umgebung besichtigen.
Bei Interesse an einer Betreuung für Ihr Kind, können auch erste Fragen zum Betreuungsvertrag und den Rahmenbedingungen geklärt werden. Die Schweigepflicht in der Tagespflege ist eine wichtige Voraussetzung, um gegenseitiges Vertrauen zu wahren.
Portfolio:
Wir legen für jedes Kind eine Mappe an.
Hier werden den Eltern gesammelte Werke, Basteleien, Steckbriefe und Fotos ihres Kindes finden, welche sich im Laufe der Zeit angesammelt haben übergeben.
Entwicklungsgespräche:
Entwicklungsgespräche finden nach Bedarf statt.
Dieser Bedarf kann von unserer Seite gegeben sein oder auch von den Seiten der Eltern.
Zu diesen Gesprächen können wir gemeinsam schauen, in welchen Bereich Ihr Kind mehr gefördert oder gefordert werden sollte.
Eingewöhnungszeit:
Die Eingewöhnungszeit richten wir individuell nach den Bedürfnissen Ihres Kindes ein.
Jedes Kind hat sein eigenes Tempo, sich an neue Situationen zu gewöhnen und einen Bezug zu den Betreuungspersonen aufzubauen.
Wenn sich Ihr Kind von uns trösten und unterstützen lässt, dann ist der Bezug stark genug um sich
vollständig in den Kita-Alltag zu integrieren.
Tagesablauf bei den „Klosterzwergen“
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7 Uhr – 8.30 Uhr |
- Ankommen der Kinder - Individuelle Begrüßung - Freispiel * - Gemeinsames Vorbereiten des Frühstücks |
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8.30 Uhr |
Gemeinsames Frühstück |
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9 Uhr |
„Morgenrunde“ - Zeit für kleine Gespräche, gemeinsamen Austausch (Was möchten die Kinder mitteilen? Was beschäftigt sie?) - Anwesenheits-Spiel - gemeinsames Spiel/Lied |
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9.20 Uhr – 11.15 Uhr |
- Spaziergänge/ Walderkundung - Angebote (Basteln, Malen, Spielen) |
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11.15 Uhr – 11.30 Uhr |
Zeit für Hygiene (Wickeln, waschen) |
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11.30 Uhr |
Gemeinsames Mittagessen |
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12 Uhr |
Mittagsruhe (Schlafen / Beschäftigung in ruhiger Atmosphäre) -> evtl. Eintreffen der Schulkinder (Mittagsessen, Hausaufgaben) |
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Ab 14 Uhr |
Individuelles Erwachen/ Abholung der Kinder |
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anschießend |
Freispiel * |
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15 Uhr |
Vesper (Obst/Kekse/Quark) |
* -> Was bedeutet eigentlich „Freispiel“?
In dieser Zeit dürfen die Kinder selbst entscheiden,
wo, mit wem, was und wie lange sie etwas spielen möchten.
Dies ist ein wichtiger Bestandteil des Tages um:
- Rücksichtnahme zu erlernen und zu üben
- eigene Ideen zu verwirklichen
- eigene Erlebnisse zu verarbeiten
- aktive und passive Phasen selbst zu bestimmen
- Spielpartner selbst auszuwählen
- Gelerntes zu vertiefen und zu wiederholen
- Sozialverhalten aufzubauen
- Konfliktfähigkeit zu erlernen
Wir unterstützen die Kinder in dieser Zeit bei ihren Aktivitäten,
und stehen als Spiel- und Ansprechpartner zur Verfügung.
So wird auch ihr Kind ein „Klosterzwerg“
- Sie suchen eine Betreuung für Ihr Kind und haben sich für die Form der Kindertagespflege entschieden.
Melden Sie sich gerne beim Kinderservicebüro des Landkreises Göttingen.
Die Mitarbeiter vermitteln Ihnen gerne freie Betreuungsplätze bei einer Tagesmutter in Ihrer Nähe.
Oder Sie wenden sich direkt an uns.
Unter Kinderbetreuung-Walkenried.de können Sie über unseren x Kontaktbogen direkt erste Informationen über den gewünschten Betreuungsumfang an uns richten.
Wir werden Ihre Anfrage schnellstmöglich beantworten und Kontakt zu Ihnen aufnehmen.
Kinderbetreuung-Walkenried.de -> Kontakt -> Anfrage senden
- Bei einem persönlichen Termin lernen Sie uns und unsere Einrichtung kennen. Sie können sich in Ruhe eine Meinung bilden und alle Fragen an uns richten, die Ihnen auf dem Herzen liegen.
- Wir lernen Ihr Kind kennen. In einem persönlichen Gespräch mit Ihnen erfahren wir mehr über Ihr Kind. Offenheit und Vertrauen sind die beste Basis um bestmöglich auf Ihr Kind eingehen zu können. Wir notieren uns wichtige Details, wie Allergien, Vorerkrankungen und ähnliches. Diese Informationen werden selbstverständlich vertraulich behandelt.
- Sie haben sich entschieden, Ihr Kind in unsere Obhut zu geben. Nun sind es nur noch ein paar Formalitäten, die es zu erledigen gibt. Die Anträge auf Zuschüsse zur Kindertagespflege füllen wir gerne zusammen mit Ihnen aus. Diese werden direkt an das Kinderservicebüro, Herzberger Straße 5 in 37520 Osterode am Harz geschickt.
Das braucht ein „Klosterzwerg“
- Windeln
- Feuchttücher
- Pflegecreme
- Gummistiefel
- Regen-/Matschhose
- Kuscheltier zum Schlafen
- Wechsel-Sachen
-> Manche Zwerge brauchen einiges von der Liste nicht mehr (z.B. Windeln), dann streichen Sie dies im Geiste durch